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Arztvortrag                                                                                                     08.11.2018

Unser Vereinsarzt, Dr. Lechmann hat einen interessanten Vortrag über Vergiftungen und den anaphylaktischen Schock gehalten.

Im schweizerischen Tox-Zentrum gehen jedes Jahr viele Meldungen wegen Vergiftungen ein. Die Hälfte dieser Meldungen sind Anrufe wegen einer Kindsvergiftung. Dies zeigt auf, wie wichtig es immer noch ist, gefährliche Substanzen für Kinder unerreichbar aufzubewahren.

Ein Drittel der Meldungen sind wegen Medikamenten und ein Viertel wegen Haushaltsgiften wie Putzmittel. Im Haushalt werden sehr viele Mittel gebraucht, welche für Kinder und auch Erwachsene gefährlich sind, sollten sie eingenommen werden. Oft ist man sich der Gefährlichkeit dieser Substanzen nicht einmal bewusst.

Der Anaphylaktische Schock ist eigentlich eine schlagartige Weitstellung der Gefässe, was dazu führt, dass der Blutdruck zusammenfällt und Blut in das Gewebe fliessen kann. So beschleunigt sich der Herzschlag und der Patient klagt über Übelkeit und Schwindel. Ausserdem werden gleichzeitig die Bronchien enggestellt, sodass man nicht mehr richtig Atmen kann. Diese Prozesse laufen von Patient zu Patient unterschiedlich schnell ab und man kann nicht voraussehen, wie schnell und wie stark dieser Prozess verläuft.

Das Trügerische an einer Allergie ist, dass sie durch einen Erstkontakt ausgelöst wird, es dann aber noch keine Reaktion gibt. Bei einem zweiten Kontakt kann sich dann aber schon ein anaphylaktischer Schock ausbilden, ohne dass der Patient von einer Allergie weiss. Zum Glück ist der Schock eine Seltenheit und weit häufiger ist eine allergische Reaktion, die nicht lebensbedrohlich ist. Im Vorhinein kann man den Verlauf der allergischen Reaktion allerdings nicht wissen!

Ein wichtiges erstes Symptom ist die Speichelproduktion, was sich in einem Hüsteln äussert, als ob der Patient eine Chrot im Hals hätte. Darum ist es wichtig zu sagen, dass man bei einem Verdacht auf eine allergische Reaktion nachfragt, ob der Patient erkältet ist.

Alexandra Kessler

 

 

4. Pflichtübung                                                                                             11.10.2018

In der letzten Pflichtübung von diesem Jahr, haben wir das Basiswissen zu Blutungen, Vergiftungen, Wundbeurteilung und dem Verhaltensschema repetiert. Weil wir die meisten Aufgaben leicht bewältigen können, sind wir auch schnell mit der Übung fertig gewesen, was perfekt war, um sich noch über weitere Fragen auszutauschen. Denn auch wenn viele Entscheidungen schwarz-weiss dargestellt sind, gibt es doch grosse Grauzonen, wo wir selbst richtig entscheiden müssen.

Ab wann gehört ein Patient ins Spital? Wie erkennt man, dass eine Person gefährlich vergiftet ist und nicht einfach nur zu viel Alkohol getrunken hat? Was ist, wenn jemand mehrere Dinge gleichzeitig hat, was beurteilt man zuerst – die Vergiftung oder eine Blutung? Wie beurteilt man richtig, welche Kondition seriöser ist?

 

 

 

Die daraus resultierenden Gespräche mit unseren Samariterlehrern waren wie immer sehr interessant und bereichernd.

 

 

 

Alexandra Kessler

 

 

Gemeinschaftsübung Andwil                                                                  24.09.2018

Auch dieses Jahr durften wir bei Andwil zu Gast sein. Vielen Dank!

Sehr interessant waren die Heilwirkungen von Pflanzen und auch die verschiedenen Wickel, die bei verschiedenen Krankheiten angewendet werden können. Pflanzen wie die Arnika waren noch bekannt und auch wofür sie eingesetzt werde können. Bei den Nebenwirkungen sind aber schon die ersten Wissenslücken aufgetaucht. Beim Mädesüss musste ich dann aber wirklich aufgeben. Diese Pflanze wirkt entzündungshemmend und ist ein Aspirin-Ersatz und ist gut verträglich, solange man nicht empfindlich auf Aspirin reagiert.

Um von Posten zu Posten zu gelangen, haben wir ein Spiel von «Der Boden ist Lava» gespielt. Eine Person musste mit einem Transportgriff von Posten nach Posten geführt werden, ohne den Boden zu berühren. Dies ging manchmal besser als andere Male. Schwierig wird es, wenn der Patient nicht richtig mitspielt.

 

 

 

 

Zusätzlich zu den Aufgaben, mussten wir einen Verband an jemanden Üben, welche wir am Schluss überprüft haben. So sind wir am Schluss eine Gruppe von halbmumifizierten Samaritern gewesen.

 

Der Abend wurde von einem feinen Nachtessen und selbst gebackenem Kuchen abgelöst.

Alexandra Kessler

 

 

Regioübung Wil                                                                              22.09.2018

Wir waren dieses Jahr wieder an der Regionalübung Wil eingeladen. Eine super Gelegenheit, um die Samariter der umliegenden Vereine kennenzulernen und sich auszutauschen.

Bei wunderbarem Wetter haben wir einen abwechslungsreichen Postenlauf in Wil gemacht. Die Posten führten uns über Schleichwege beinahe bis auf Bronschhofen. In gemischten Gruppen, durch verschiedene Ricola ausgelost, machten wir uns auf den Weg. Die moulagierten Verletzungen waren vielfältig: Von einem Bienenstich über grossflächige Schürfwunden bis zu einer tiefen Schnittwunde von einer Sense.

 

In einer Situation, in der man die Region nicht kennt und keine Strassen in der Nähe sind, fällt auch die Alarmierung schwieriger aus. Wie lotst man die Sanität am schnellsten zum Patienten und wo kann man sich treffen?

Besonders interessant fand ich die Simulation einer Belladonna Vergiftung. Weil in diesem Jahr so viele Tollkirschensträucher leicht zugänglich am Waldrand wuchsen, wurden wir so wieder auf dieses Thema aufmerksam gemacht. Die Symptome sind nicht immer einfach zu erkennen, vor allem wenn man nicht weiss um welches Gift es sich handelt.

Aber auch der Plausch darf nicht fehlen! Mit den alten manuellen Pumpen mussten wir einen Hockeyball ins Loch bringen, was viel einfacher gesagt ist als getan. Nach etlichen Malen, bei dem der Ball über das Loch hinwegflog, haben es wir dann endlich auch geschafft.

Anschliessend haben wir den Abend mit einem Spaghettiplausch ausklingen lassen.

Alexandra Kessler

 

Kinder auf dem Postendienst                                                                 13.09.2018

Heute haben wir uns mit dem spannenden Thema der Kinder auf dem Postendienst beschäftigt. Wenn ein Kind verletzt ist, sind einige Dinge speziell zu beachten, vor allem aber, dass man sie genau so ernst nimmt wie eine erwachsene Person.

Zur Aufwärmung haben wir in einem bewegenden Fallbeispiel eine verstörte Mutter betreut, deren Kind soeben in einem Unfall verwickelt wurde. Dies ist ein spezieller Fall für uns. Als Samariter sind wir uns gewohnt, dass wir aktiv etwas unternehmen können, sei dies ein Pflaster oder ein Verband. Doch in so einer Situation ist das gute Zuhören von oberster Wichtigkeit und dies soll gelernt sein.

Wir haben uns auch mit dem lautlosen Ertrinken von Kleinkindern beschäftigt. Wir haben uns in Erinnerung geholt, dass auf jedem Postendienst, wo ein Brunnen vorhanden ist, das Potential da ist. Wasser ist vor allem für Kinder sehr faszinierend und ein Unfall ist schnell passiert.

Kleinkinder und Babys überhitzen schnell. Gerade in diesem Sommer, als es so heiss war,

Kinder sind schwierig, doch wenn sie ein Problem haben noch viel mehr. Eltern sind sich gewohnt das Kauderwelsch zu entziffern, der aus ihrem Mund kommt. Wir auf dem Posten müssen auf alle möglichen Anzeichen achten um die Bedürfnisse des Babys herauszufinden. Bauchschmerzen kann bei Kindern so ziemlich alles bedeuten. Darum sind wir immer froh, wenn der Dolmetscher (Elternteil) auch auf dem Posten ist.

Alexandra Kessler

 

Ferienübung                                                                                     09.08.2018

Als ein Novum haben dieses Jahr einmal nicht die Übungsleiter die Ferienübung gestaltet, sondern eine Gruppe von Mitgliedern. Das Motto war Spiel und Spass, da im August meistens nicht so viele Samariter im Land bleiben. Ein bisschen muss es dann aber schon mit der Samaritertätigkeit zu tun haben und so wurden in dieser Übung die Sinne für einmal sehr spielerisch auf die Probe gestellt.

 

Beim Tastsinn mussten die Mitglieder verschiedenen Objekte mit verbundenen Augen erraten. Dies ist nicht ganz so einfach, vor allem der Katzensand hat vielen Schwierigkeiten bereitet – riecht es doch mehr nach Badesalz.

 

Der Hörsinn wurde ganz unerwartet auf die Probe gestellt. Es wurde erwartet, dass verschiedene Musikstücke abgespielt werden um dann den Interpreten ausfindig zu machen, doch stattdessen hat Seraina verschiedene Geräusche aufgenommen. Wer hat schon je darauf geachtet, wie die Klospüle genau tönt?

Beim Geruchssinn wurde es dann sehr schwierig. In jeweils 6 Döschen wurden verschiedene Gewürze und Teebeutel gefüllt. Die Gewürze konnten noch mit Ach und Krach bestimmt werden, doch die Teebeutel... Mit mehrmaligem kräftigen Schütteln konnte ein Hauch eines Geruches erkannt werden und wurden dann mit den bekannten Teesorten verknüpft.

Der Sehsinn wurde durch zwei verschiedene Aufgaben getestet. Als erstes musste sich eine Gruppe möglichst viele Objekte auf einem Tisch merken. In einer zweiten Aufgabe sollte der Inhalt des Postenkoffers, des Postenrucksacks und der Postenbox aufgezählt werden, wie sich herausstellt können wir mit nur sehr wenigen Dingen alle Wunden verbinden =).

Auch der Geschmacksinn wurde auf die Probe gestellt. Um alle zu verwirren wurde Verdickungsmittel und Lebensmittelfarbe zu den Testgetränken und den Testjogurt beigemischt. So sahen die Jogurt wie eine schlammartige Masse aus und die Getränke wurden zu dickflüssigem Schlabber. Schon alleine die abschreckende Wirkung genügte um viele von der richtigen Lösung abzubringen.

 

 

Am Schluss wurden die Leistungen der Gruppen verglichen und die Preise verteilt. Daraus wurde ein grosser Handel um wer welchen Preis nach Hause nehmen wollte, bis dann jeder etwas gefunden hatte, das ihm passte.

Alexandra Kessler

 

Gemeinschaftsübung der Samaritervereine St. Gallen Winkeln und Stadt St. Gallen  09.08.2018

 

Wie jedes Jahr wurde auch diesen Sommer wieder eine Gemeinschaftsübung von St. Gallen organisiert. Auch dieses Jahr haben viele Vereine der Region daran teilgenommen. Ganze acht Vereine haben sich beim Sportplatz Gründenmoos eingefunden. Mit Freuden haben wir uns vom diesjährigen Programm überraschen lassen, denn wir hatten nur einen Hinweis: blau.

 

 Nach der Gruppenaufteilung ging es dann auch schon los in den Postenlauf. Beim allerersten Posten haben wir uns die korrekte Alarmierungsweise noch einmal repetiert und danach dem 144 angerufen um einen fiktiven Unfall im Gründenmoos zu melden. Natürlich war die Rettungszentrale vorher informiert worden.

 

Beim zweiten Posten konnten wir ein kleines Puzzle zur Rettungskette lösen, welches wir schnell fertig hatten, sich jedoch einige kleine Fehler eingeschlichen hatten. Oder in anderen Worten: wir haben nur das letzte Glied der Rettungskette korrekt arrangiert.

 

 

Beim Posten mit dem Kreuzworträtsel haben wir dann doch einiges besser abgeschnitten. In der kurzen Zeit, die wir zur Verfügung hatten, konnten wir nicht nur das Lösungswort finden, sondern alle Fragen korrekt beantworten. Zum Glück gab es auch viele Scherzfragen. Im zweitletzten Posten wurde die Rettung St. Gallen mit Zahlen vorgestellt und die Kosten der Einsätze erläutert. Im 5. Posten halfen wir einer Figurantin mit starken Ermüdungserscheinungen auf den Krankenwagen zu warten.

Zu guter Letzt konnten wir uns bei feinen Spaghetti im Restaurant austauschen und den Abend noch gebührend ausklingen lassen.

Alexandra Kessler

 

 

Gemeinschaftsübung auf dem Spielplatz                                     03.07.2018

Wie jeden Sommer haben wir auch diesen Sommer eine Gemeinschaftsübung organisiert. Wir durften Gäste aus Flawil, Degersheim, Waldkirch-Bernhardzell, St. Gallen- West, unsere Helpis und zwei Rettungssanitäter begrüssen. Auch ein Gast vom Samariterbund hat diese Übung begleitet. Jeder Samariterverein hat seine Samariter auf die vier Posten verteilt, sodass die Gruppen ein buntes Gemisch von Samaritern aus allen Regionen waren.

Auf dem ersten Posten haben wir geübt wie man bei einem Töffunfall den Helm richtig abzieht. Wer noch nie einen Töffhelm getragen hat, wird schon mal für die Öffnung des Verschlusses suchen müssen. Auch für die Helpis war es etwas Neues, haben die Übung aber mit Bravour durchgeführt.

Auf dem nächsten Posten haben uns die Rettungssanitäter ihr Material gezeigt und worauf es ankommt, wenn wir alarmieren. Aber vor allem wissen wir jetzt, dass die Rettungssanitäter sehr fit sein müssen, denn das Material, welches sie zum Patienten tragen müssen ist schwer.

 

Dann, auf dem dritten Posten, haben wir geübt wie wir reagieren, wenn eine Person einen Herzinfarkt hat und danach reanimiert werden muss. Zu beachten ist hier vor allem, dass man möglichst viele Informationen vom Patienten bezüglich der Person und möglichen Allergien bekommt, bevor er Bewusstlos wird. Aber auch die Anwendung des Defis ist nicht einfach, wenn man sich das Modell nicht gewöhnt ist. Jeder ist anders und man soll und muss sich die Zeit nehmen um kurz zu schauen, wie das verwendete Modell zu benützen ist.

Auf dem letzten Posten hat sich der Patient beim Grillen den Arm verbrannt und eine leichte Rauchvergiftung bekommen. Leider hatten wir kein Wasser auf dem Posten, weshalb wir sofort jemanden schickten um genügend zu holen. Auch den Pulsoximeter haben wir geholt, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu messen, allerdings ist dies bei einer Rauchvergiftung unnütz, da sich statt O2 (Sauerstoff) CO2 (Kohledioxid) an ein rotes Blutkörperchen legt. Der Pulsoximeter misst nur, dass das Blutkörperchen besetzt ist und zeigt somit eine hohe Sauerstoffsättigung an, was in diesem Falle gar nicht stimmt.

Nach all diesen Anstrengungen haben wir uns vom Grill verköstigt und uns über die Übung und das Samariterleben ausgetauscht. Im Anschluss wurden wir noch durch eine riesige Auswahl an Kuchen verwöhnt, die jeder Verein mitgenommen hat.

 

Alexandra Kessler

 

 

Bauchgeschichten                                                                          14.06.2018

Heute haben wir herausgefunden was passiert, wenn man Memory mit Erwachsenen spielt: Regeln gibt es eigentlich keine und das schwierigste ist, die Karten wieder dort hinzulegen, wo man sie weggenommen hat. Trotzdem haben wir es am Ende geschafft die Bilder der Organe ihren Funktionsbeschreibungen zuzuweisen.

Im Anschluss haben wir in einem Parkour die Verdauung anhand eines Rüeblis simuliert. Im Mund wird es geraffelt, in der Speiseröhre transportiert, im Magen mit Säure vermischt. An diesem Punkt hatten schon viele Mitleid mit dem Rüebli bekommen. Nachdem im Zwölffingerdarm dann allerdings der Gallensaft und das Insulin dazu kamen wollte niemand mehr die Brühe probieren. Dafür gab es bei der Dünndarmstation ein Traubenzucker für uns, als Symbol dafür, dass die Nährstoffe aufgenommen wurden. Jetzt wird das ganze nur noch gesiebt (Dickdarm) und der Rest in den Kompost geleert. Natürlich wurden bei jeder Station auch die möglichen Krankheiten angeschaut, wonach keiner mehr wirklich Hunger hatte.

Doch das Beste kommt natürlich zum Schluss. Wer kann bei einer Blind-Degustation die Jogurtsorte herausfinden?

 

Alexandra Kessler

 

 

Modul 2                                                                                              03.05.2018

Zum zweiten Modul haben wir uns mit dem Hirnschlag und der häufigsten Todesursache in der Schweiz befasst, dem Herzinfarkt. Ausgelöst wird ein Herzinfarkt durch die Verstopfung eines Herzkranzgefässes. Dadurch wird dem Herzmuskel kein Sauerstoff mehr zugeführt, was zu einem Einstellen der Arbeit und einem Absterben der betroffenen Herzregionen führen kann. Dies ist sehr schmerzhaft und kann sich je nach Person verschieden ausprägen. Der Schlaganfall hat auch eine Verstopfung eines Blutgefässes als Ursache, nur dass statt dem Herzmuskel Hirnregionen betroffen sind.

Je schneller in diesen Fällen alarmiert werden kann desto besser sind die Aussichten für den Patienten. Sollte es trotzdem zu einem Herzstillstand kommen, muss der Patient schnell reanimiert werden. Das haben wir an diesem Abend zu Helene Fischer’s Atemlos und Bee Gees Stayin’ Alive geübt. Der Rhythmus zu der Herzdruckmassage ist schnell und der Brustkorb muss tief eingedrückt werden (5cm). So sind wir schnell ins schwitzen gekommen. Etwas, das die Puppen nicht simulieren können ist das Geräusch der brechenden Rippen, was unweigerlich passiert, wenn man die Herzdruckmassage bei einer Erwachsenen Person richtig durchführt. Wir hoffen alle, dass dies eine Fähigkeit ist, die wir nicht anwenden müssen.

Alexandra Kessler

 

 

Modul 1                                                                                            08.03.2018

Heute haben wir verschiedene kleine Themen repetiert, angefangen mit dem Slogan: Nur nichts tun ist falsch. Als Samariter nehmen wir einen wichtigen Platz ein in der Rettungskette. Wir leisten Nothilfe, betätigen oder veranlassen den Notruf und leisten Erste Hilfe.

In einem Postenlauf haben wir uns dann auf verschiedene Themen fokussiert. An einem Posten haben wir den Druckverband repetiert, der bei stark blutenden Wunden angewendet wird. Bei einem weitern haben wir uns mit Vergiftungen durch verschiedenster Substanzen auseinandergesetzt und dabei festgehalten, dass man auf den Eigenschutz achten soll um nicht selbst mit dem Gift in Kontakt zu kommen. Weiter haben wir uns das Thema Bewusstseinsstörungen behandelt. Dieses Gebiet ist sehr gross, da verschiedenste Dinge eine solche Störung verursachen kann – von einem Herzproblem über Verschlucken bis zu Diabetes. Alle diese Ursachen haben andere Symptome und sind anders zu behandeln. Am letzten Posten haben wir uns Krampfanfälle genauer angesehen.

Da viele der Posten eine Repetition waren, ist der Postenlauf langsam aber sicher in einen Wettkampf ausgeartet. Welche Gruppe hat als erster die Aufgabe korrekt gelöst und ist mit dem Posten fertig? Meine Gruppe hatte leider Mühe mit dem Posten der Bewusstseinsstörungen, aber nicht wegen dem Thema, nein, es waren die vielen Synonyme zu den Fachbegriffen, die uns im Kreuzworträtsel das Bein gestellt hat.

Alexandra Kessler

 

 

Materialschlacht                                                                              04.01.2018

Bei jedem Einsatz als Samariter gibt es unheimlich viel Material auf dem Posten, damit wir für jegliche Situation gerüstet sind. Dies setzt aber voraus, dass wir auch genau wissen wo die benötigten Pflästerli sind und alles griffbereit ist. Darum haben wir im ersten Teil dieser Übung einen Samariterposten aufgebaut und haben für verschiedene Situationen das Material angeschaut und bereitgelegt. Dabei kam es zu einem interessanten Austausch, da jeder Samariter seine eigene Ordnung am Posten und seine eigenen Erfahrungen mit den Geräten hat. So verfällt der Fieberthermometer bei niedrigen Temperaturen gerne in eine Kältestarre, kann aber mit aufwärmen wiederbelebt werden.

   

 Auf jedem Posten dürfen natürlich die Notfallnummern nicht fehlen. Da gibt es natürlich die üblichen, wie die Spitäler der Umgebung und den Notfallarzt, aber auch unübliche wie der Notfallzahnarzt. Letzterer kann sogar ausgefallene Zähne bis zu 2 Stunden später wieder einsetzen!

Auch die Samariter sind nicht von der Bürokratie gefeit und es gibt verschiedene Protokolle, die man ausfüllen kann und zum Teil muss. Auf den ersten Blick unübersichtlich, hat sich in der Übung gezeigt, dass sie doch sehr nützlich sind und eine Unterstützung bieten können für den Samariter auf dem Posten. Ich werde für meinen Teil nun sicher öfters ein Patientenprotokoll ausfüllen.

Alexandra Kessler

 

 

Advent – Klaus                                                                               16.12.2017

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und die Samariter und Helpis treffen sich zur Chlausübung im Samariterlokal. Jeder hat ein kleines Geschenk mitgenommen, für wen wissen wir nicht. Zuerst gehen wir auf einen kleinen Spaziergang um den Appetit anzuregen, denn im Lokal warten schon ungeduldig die Nüssli, Mandarinen und natürlich die Schockolade darauf gegessen zu werden. Kaum sind wir wieder zurück, wird wild spekuliert, was nun mit den Geschenken passieren sollte, währenddem es dem Knabberzeugs an den Kragen geht. Gross und klein, rund oder eckig, stehen die Geschenke wartend auf dem Beistelltisch und führen nicht nur die Helpis in Versuchung.

 

   

Nach einer gefühlten Ewigkeit gibt Sylvia das Geheimnis preis: wir werden um die Geschenke spielen. Wer die richtige Zahl würfelt, kann sich ein Geschenk aussuchen aber nicht auspacken. Das grösste Packet ging natürlich sofort weg. Kaum haben alle ein Packet, werden wiederum nach Würfelauge die Packete nach links oder rechts verschoben. Manchmal musste man sich fast fragen ob die Würfel gezinkt sind, so oft nacheinander nach links geht doch nicht! Man fiebert darauf zu sehen wie das eigene Wunschpaket sich mit jedem Wurf noch näher zu dir kommt. Doch nach Ende dieser Runde dürfen wir nun endlich die Geschenke auspacken. Manche Pakete haben für viel Gelächter gesorgt. Das grösste und am wildesten begehrte Geschenk war ein Chipspack, extra gross verpackt. Wer aber dachte, der Inhalt gehöre nun ihm hat sich bitter getäuscht. Das Spiel fing erst richtig an. Denn nun musste man wiederum nach Würfelauge das eigene Geschenk mit einem anderem tauschen. Schnell hat sich herausgestellt was die begehrtesten und unbegehrtesten Geschenke sind. Um die Kuschelsocken wird wacker gekämpft. Doch am Ende dieser letzten Runde ging (fast) jeder mit einem guten Geschenk, aber sicher mit einem Bauch voller Nüsse und einem Lächeln auf dem Gesicht nach Hause.

Alexandra Kessler

 

Arztvortrag                                                                                       09.11.2017

Zum diesjährigen Vortrag ist Lisa Tralci-Eberhard vom ambulanten Hospiz-Dienst St. Gallen gekommen um uns über Ihre Arbeit zu berichten. Das Interesse an dem Vortrag war gross und es wurden viele Fragen an Frau Tralci-Everhard gestellt.

   

Der ambulante Hospiz-Dienst begleitet seit 15 Jahren Schwerkranke und sterbende Menschen über 18 Jahren und unterstützt deren Angehörigen. Die Begleitung der Menschen in einer solchen Situation ist anspruchsvoll, denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse in dieser Situation. Die Freiwilligen reden, spielen, singen oder beten; je nach Wunsch der zu betreuenden Person. Manchmal muss man nur da sein, ohne zu reden. Vielfach übernehmen Angehörige die Pflege sterbender Menschen und sind froh, wenn der ambulante Hospizdienst sie für ein paar Stunden ablösen kann. Sie begleiten aber auch Menschen im Spital und werden oft auch vom Pflegepersonal gerufen. Da der ambulante Hospiz-Dienst keine Pflege macht steht sie auch in keiner Weise in Konkurrenz mit dem Pflegepersonal.

Der Hospiz-Dienst ist vollständig aus Freiwilligenarbeit zusammengestellt. Der Dienst ist somit Gratis und die anfallenden Kosten werden durch Spenden getragen. Weitere Informationen sind unter www.hospiz-sg.ch auffindbar.

Alexandra Kessler

 

… Luft ist raus …                                                                            14.09.2017

Das Atmungssystem ist eine komplexe Sache. Das merkten wir, als wir versuchten die Lungen und den Rachen aufs Papier zu bringen.

 

 

 

   

Atmen ist etwas reflexartiges, automatisches und meistens atmen wir unbewusst. Sobald es mit der Atmung aber nicht mehr so klappt wie es soll löst das schnell ein beängstigendes, beengendes Gefühl aus. Für die Übung haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und uns über die verschiedenen Ursachen schlau gemacht. Danach haben wir das erlernte Wissen der Gruppe mitgeteilt. Die Gründe für eine veränderte Atmung sind vielfältig: vom Schlag in den Unterleib über Diabetes zu Hysterie. Jede dieser Ursachen erfordern eine andere Behandlung und der Handlungszeitraum ist ebenso verschieden. Bei Allergien kann der Atemweg innerhalb von Minuten verschlossen werden, was sehr Gefährlich ist. Bei Diabetes fängt der Atem an süsslich zu riechen, man kann selbst zum Arzt gehen, ohne Ambulanz.

 

Alexandra Kessler

 

… eine heisse Sache …                                                                  10.08.2017

Der Sommer ist da und man möchte nichts lieber als die Sonne geniessen. Es lauern aber auch Gefahren an einem schönen Sommertag. Neben einem Sonnenbrand gibt es auch noch den Hitzschlag, den Sonnenstich und die Hitzeerschöpfung. Das alles tönt ziemlich ähnlich und grundsätzlich auch werden alle gleich ausgelöst: zu viel Sonne und zu wenig Flüssigkeitskonsum. Warum also all diese Namen, wenn doch sowieso alles dasselbe ist?

Wir haben uns die Symptome der einzelnen Leiden genauer angesehen und festgestellt, dass es einige Unterschiede gibt. Der Hitzschlag und die Hitzeerschöpfung können sogar lebensgefährlich sein! Die Hitzeerschöpfung zum Beispiel wird durch die körperliche Ertüchtigung in der Hitze ausgelöst. Obwohl es heiss ist, kann der Patient anfangen zu frösteln und der Puls ist nur noch schwach, sollte die Person bewusstlos werden wird es kritisch und muss sofort hospitalisiert werden. 

Wenn wir also einen Patienten antreffen, der unter der starken Hitze leidet, begehen wir uns zuerst in den Schatten und offerieren ein Getränk. Vom zu schnellen Trinken sollte aber abgesehen werden, der Patient kann sich durch zu viel Flüssigkeitszufuhr auf einmal übergeben. Aneinander haben wir geübt und herausgefunden, dass es nicht ohne ist, herauszufinden wie schwerwiegend der vorliegende Fall ist.

 

Alexandra Kessler

   

 

 

… falsch Verbunden …                                                                   8.6.2017

Wir haben uns heute Wunden angenommen und wie man sie verbindet. Dabei haben wir uns nicht nur mit physischen Wunden beschäftigt, sondern auch psychische Wunden. Bei einem Unfall ist es nicht selten der Fall, dass der Patient aber auch Zeugen in einen Schock verfallen, der sich in verschiedensten Formen auswirken kann. Wie behandelt man also psychische Verletzungen und wie sieht der Selbstschutz hier aus?

     

Dazu haben wir vier Leitsätze kennengelernt wie man auf Patienten zugeht und sich verhält. Dies ist nicht einfach – diese Wunden sind genauso ernst zu nehmen wie physische Wunden und Patienten. Falls die Erste Hilfe nicht genügt kann aber auch hier der Hausarzt weiterhelfen.

Im zweiten Teil der Übung haben wir uns mit allen möglichen Arten der Verbände auseinandergesetzt. Angefangen mit dem Pflästerli, bei dem man mit ein bisschen Basteln auch Unmögliches möglich machen kann und zum Beispiel einen Schnitt zwischen den Fingern verbinden, ohne dass es bei jeder Bewegung stört. Beim Verbinden von grösserem sind dann Binden Verbände gefragt. Grosse Verbände anzulegen ist nicht immer ganz einfach, auch wenn manche Samariter einen so schnell anlegen, dass man kaum blinzeln kann und schon ist er fertig, und das auch noch mit perfekter Technik. Da muss ich noch viel Üben …

Alexandra Kessler

 

 

… Knochenschlosserei …                                                             11.5.2017               

In dieser Übung haben wir uns auf verschiedene Knochenarten konzentriert. Am Schluss haben wir alles nochmals repetiert und geprüft. Vieles ist noch im Kopf geblieben.

Wir durften wieder einmal Verbände erstellen.

 

         

Angefangen vom Fuss über die Hand bis zum Ellbogen. Darunter waren die Stützverbände das wichtigste.

Was ist das wichtigste bei einer Verstauchung. Ich sage nur „PECH“ gehabt!

Bei Verstauchungen ist ein Arztbesuch nicht nötig.

Nach dem Üben, kam ein Fallbeispiel dran. Monika stürzte die Treppen herab und verstauchte sich den Fuss. Das Gejammer hättet ihr höhen sollen. Unsere Samariter mussten die Patientin von der Treppe in die Garage transportieren. Und schon haben wir wieder einmal die Transporttragarten einsetzen können.

Danach haben wir das Bein mit nicht bekannten Hilfsmitteln geschient. Markus zeigte uns wie dies mit Stecken oder Skistöcken gemacht wird. Achtung die Polsterung nicht vergessen. Auf solche Ideen muss man kommen. Unsere Patientin fühlte sich wohl, konnte aber fast nicht mehr aufstehen.

Das alles darf man auch nicht vergessen: Der Witterungschutz, die Blutung (bei offenem Bruch).

 

Hans Jetter

 

… Kopf Transport …                                                                       6.4.2017                 

 

In dieser Übung haben wir uns auf verschiedene Verletzungen am Kopf und den Transport einer verletzten Person aus der Gefahrenzone konzentriert. 

Schädel-Hirn Verletzungen beschreiben Verletzungen am Schädelknochen oder im Hirn selber, wie eine Hirnblutung oder Hirnerschütterung. Die Symptome sind sehr vielfältig – Wer hätte gedacht, dass Rot unterlaufene Augen auf eine solche Verletzung hinzeigen könnte? Wir haben uns leichtere Verletzungen am Kopf angesehen, die wir auch im Postendienst immer wieder antreffen.

Der Transport soll den Patienten nur aus der unmittelbaren Gefahrenzone zu bewegen, wobei der Verletzte möglichst wenig bewegt werden soll. Damit der Transport reibungslos verläuft übernimmt eine Helferin oder ein Helfer das Kommando. Leicht verletzte Personen kann man mit dem Sesselgriff transportieren.

 

Dies wurde geübt und sofort will jeder Patient sein, der Transport kann anstrengend sein, vor allem bei zwei ungleich grossen Helfern.

 

Im Fallbeispiel fanden wir einen Patienten zwischen Autos sitzend vor, der aus dem Ohr blutete und verwirrt war ob der Geschehnissen. Die Samariter melden den Vorfall sofort und kümmern sich um das Wohl des Patienten. Nach einer Weile verlor er das Bewusstsein, wonach der Patient in die Bewusstlosen Lagerung überführt wurde und ein Defibrillator bereitgestellt wurde. Währendem wird das Patientenblatt ausgefüllt, um der kommenden Sanität mitzugeben.

 

 

Alexandra Kessler

 

S’Härzli pöpperlet                                                                            9.3.2017

 

In dieser Übung haben wir uns mit dem Herz und dem Blutkreislauf beschäftigt. Zuerst haben wir etwas Theorie wiederholt. Vieles ist noch bekannt, aber beim Spezifischen wird es etwas schwieriger. Von wo aus im Herz wird schon wieder das Blut in den Körper gepumpt? – Ach ja, der linken Herzkammer.

Der Blutkreislauf besteht aus drei Bestandteilen: das Blut, das Herz und die Blutgefässe. Wenn eines dieser drei Komponenten ausfällt, kann dies ernsthafte Konsequenzen haben. Der Körper geht in einen lebensbedrohlichen Schockzustand über. Für vier Schockarten haben wir uns die Ursachen, Symptome und die Erste Hilfe angesehen.

Ein hypovolämischer Schock geht aus einem Volumenmangel hervor, wenn zu viel Blut durch eine Wunde verloren geht. Der Blutverlust muss sofort gestoppt werden durch einen Druckverband.

Mit einem Dreiecktuch und einem Tuch als Kompresse haben wir ums Leben unseres Übungspartners gekämpft. Im Ernstfall muss es schnell gehen, wer kann also am schnellsten einen korrekten Druckverband anlegen? Nur Übung macht den Meister.

An einem Fallbeispiel wird das Gelernte geübt, die Schockart verlangt aber nach keinem Druckverband, alarmieren ist die wichtigste Hilfe.  

Alexandra Kessler