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… eine heisse Sache …                                                                                   10.08.2017

Der Sommer ist da und man möchte nichts lieber als die Sonne geniessen. Es lauern aber auch Gefahren an einem schönen Sommertag. Neben einem Sonnenbrand gibt es auch noch den Hitzschlag, den Sonnenstich und die Hitzeerschöpfung. Das alles tönt ziemlich ähnlich und grundsätzlich auch werden alle gleich ausgelöst: zu viel Sonne und zu wenig Flüssigkeitskonsum. Warum also all diese Namen, wenn doch sowieso alles dasselbe ist?

Wir haben uns die Symptome der einzelnen Leiden genauer angesehen und festgestellt, dass es einige Unterschiede gibt. Der Hitzschlag und die Hitzeerschöpfung können sogar lebensgefährlich sein! Die Hitzeerschöpfung zum Beispiel wird durch die körperliche Ertüchtigung in der Hitze ausgelöst. Obwohl es heiss ist, kann der Patient anfangen zu frösteln und der Puls ist nur noch schwach, sollte die Person bewusstlos werden wird es kritisch und muss sofort hospitalisiert werden. 

Wenn wir also einen Patienten antreffen, der unter der starken Hitze leidet, begehen wir uns zuerst in den Schatten und offerieren ein Getränk. Vom zu schnellen Trinken sollte aber abgesehen werden, der Patient kann sich durch zu viel Flüssigkeitszufuhr auf einmal übergeben. Aneinander haben wir geübt und herausgefunden, dass es nicht ohne ist, herauszufinden wie schwerwiegend der vorliegende Fall ist.

 

Alexandra Kessler

   

 

 

… falsch Verbunden …                                                                                              8.6.2017

Wir haben uns heute Wunden angenommen und wie man sie verbindet. Dabei haben wir uns nicht nur mit physischen Wunden beschäftigt, sondern auch psychische Wunden. Bei einem Unfall ist es nicht selten der Fall, dass der Patient aber auch Zeugen in einen Schock verfallen, der sich in verschiedensten Formen auswirken kann. Wie behandelt man also psychische Verletzungen und wie sieht der Selbstschutz hier aus?

     

Dazu haben wir vier Leitsätze kennengelernt wie man auf Patienten zugeht und sich verhält. Dies ist nicht einfach – diese Wunden sind genauso ernst zu nehmen wie physische Wunden und Patienten. Falls die Erste Hilfe nicht genügt kann aber auch hier der Hausarzt weiterhelfen.

Im zweiten Teil der Übung haben wir uns mit allen möglichen Arten der Verbände auseinandergesetzt. Angefangen mit dem Pflästerli, bei dem man mit ein bisschen Basteln auch Unmögliches möglich machen kann und zum Beispiel einen Schnitt zwischen den Fingern verbinden, ohne dass es bei jeder Bewegung stört. Beim Verbinden von grösserem sind dann Binden Verbände gefragt. Grosse Verbände anzulegen ist nicht immer ganz einfach, auch wenn manche Samariter einen so schnell anlegen, dass man kaum blinzeln kann und schon ist er fertig, und das auch noch mit perfekter Technik. Da muss ich noch viel Üben …

Alexandra Kessler

 

 

… Knochenschlosserei …                                                                                  11.5.2017               

In dieser Übung haben wir uns auf verschiedene Knochenarten konzentriert. Am Schluss haben wir alles nochmals repetiert und geprüft. Vieles ist noch im Kopf geblieben.

Wir durften wieder einmal Verbände erstellen.

 

         

Angefangen vom Fuss über die Hand bis zum Ellbogen. Darunter waren die Stützverbände das wichtigste.

Was ist das wichtigste bei einer Verstauchung. Ich sage nur „PECH“ gehabt!

Bei Verstauchungen ist ein Arztbesuch nicht nötig.

Nach dem Üben, kam ein Fallbeispiel dran. Monika stürzte die Treppen herab und verstauchte sich den Fuss. Das Gejammer hättet ihr höhen sollen. Unsere Samariter mussten die Patientin von der Treppe in die Garage transportieren. Und schon haben wir wieder einmal die Transporttragarten einsetzen können.

Danach haben wir das Bein mit nicht bekannten Hilfsmitteln geschient. Markus zeigte uns wie dies mit Stecken oder Skistöcken gemacht wird. Achtung die Polsterung nicht vergessen. Auf solche Ideen muss man kommen. Unsere Patientin fühlte sich wohl, konnte aber fast nicht mehr aufstehen.

Das alles darf man auch nicht vergessen: Der Witterungschutz, die Blutung (bei offenem Bruch).

 

Hans Jetter

 

… Kopf Transport …                                                                                         6.4.2017                 

 

In dieser Übung haben wir uns auf verschiedene Verletzungen am Kopf und den Transport einer verletzten Person aus der Gefahrenzone konzentriert. 

Schädel-Hirn Verletzungen beschreiben Verletzungen am Schädelknochen oder im Hirn selber, wie eine Hirnblutung oder Hirnerschütterung. Die Symptome sind sehr vielfältig – Wer hätte gedacht, dass Rot unterlaufene Augen auf eine solche Verletzung hinzeigen könnte? Wir haben uns leichtere Verletzungen am Kopf angesehen, die wir auch im Postendienst immer wieder antreffen.

Der Transport soll den Patienten nur aus der unmittelbaren Gefahrenzone zu bewegen, wobei der Verletzte möglichst wenig bewegt werden soll. Damit der Transport reibungslos verläuft übernimmt eine Helferin oder ein Helfer das Kommando. Leicht verletzte Personen kann man mit dem Sesselgriff transportieren.

 

Dies wurde geübt und sofort will jeder Patient sein, der Transport kann anstrengend sein, vor allem bei zwei ungleich grossen Helfern.

 

Im Fallbeispiel fanden wir einen Patienten zwischen Autos sitzend vor, der aus dem Ohr blutete und verwirrt war ob der Geschehnissen. Die Samariter melden den Vorfall sofort und kümmern sich um das Wohl des Patienten. Nach einer Weile verlor er das Bewusstsein, wonach der Patient in die Bewusstlosen Lagerung überführt wurde und ein Defibrillator bereitgestellt wurde. Währendem wird das Patientenblatt ausgefüllt, um der kommenden Sanität mitzugeben.

 

 

Alexandra Kessler

 

S’Härzli pöpperlet                                                                                                9.3.2017

 

In dieser Übung haben wir uns mit dem Herz und dem Blutkreislauf beschäftigt. Zuerst haben wir etwas Theorie wiederholt. Vieles ist noch bekannt, aber beim Spezifischen wird es etwas schwieriger. Von wo aus im Herz wird schon wieder das Blut in den Körper gepumpt? – Ach ja, der linken Herzkammer.

Der Blutkreislauf besteht aus drei Bestandteilen: das Blut, das Herz und die Blutgefässe. Wenn eines dieser drei Komponenten ausfällt, kann dies ernsthafte Konsequenzen haben. Der Körper geht in einen lebensbedrohlichen Schockzustand über. Für vier Schockarten haben wir uns die Ursachen, Symptome und die Erste Hilfe angesehen.

Ein hypovolämischer Schock geht aus einem Volumenmangel hervor, wenn zu viel Blut durch eine Wunde verloren geht. Der Blutverlust muss sofort gestoppt werden durch einen Druckverband.

Mit einem Dreiecktuch und einem Tuch als Kompresse haben wir ums Leben unseres Übungspartners gekämpft. Im Ernstfall muss es schnell gehen, wer kann also am schnellsten einen korrekten Druckverband anlegen? Nur Übung macht den Meister.

An einem Fallbeispiel wird das Gelernte geübt, die Schockart verlangt aber nach keinem Druckverband, alarmieren ist die wichtigste Hilfe.  

Alexandra Kessler